Türen öffnen auf „Gleis 9 ¾“

Kinder- und Jugendzentrum präsentiert sich Öffentlichkeit

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Im „Gleis 9 ¾“: (v.l.) René Pastoor, Dennis Grimm, Milan Rämmele sowie (v.r.) Tina Henkensiefken und Björn Brünjes mit interessierten Jugendlichen Bild: Hildburg Lohmüller

OCHOLT Wie einladend und gemütlich die neu gestalteten Räumlichkeiten im Kinder- und Jugendzentrum „Gleis 9 ¾“ (der Begriff ist aus den Harry-Potter-Büchern und -Filmen bekannt) erstrahlen, davon überzeugten sich jetzt beim „Tag der offenen Tür“ zahlreiche Besucher. Küche, Aufenthaltsraum, Kickerraum und die Sanitäranlagen sind kaum wiederzuerkennen. „Wir haben eine Wand komplett entfernt, neue Leitungen verlegt und die Wände mehrfach gestrichen“, erzählt Tina Henkensiefken. Mit „Wir“ sind die VerantwortlichenDennis GrimmBjörn BrünjesRené PastoorMilan Rämmele und natürlich Tina Henkensiefken sowie viele weitere Jugendliche gemeint.

Eingerichtet mit einer neuer Küchenzeile und neuen Möbeln sind die Jugendräume zu Wohlfühlräumen geworden, die für viele Menschen offenstehen sollen. „Froh sind wir, dass uns ein Aper Möbelhaus so großzügig unterstützt hat“, wies Tina Henkensiefken auf drastische Preisnachlässe bei der Küche und den Stühlen hin.

„Seit 17 Jahren gibt es das Kinder- und Jugendzentrum, aber in den vergangenen drei bis vier Jahren war es hier still geworden“, so Björn Brünjes. Das solle nun wieder anders werden. „Pro Jahrgang gibt es hier etwa 30 bis 40 Jugendliche im Alter von zwölf bis 16 Jahren – also müsste doch etwas zu bewegen sein“, sagt Tina Henkensiefeken. Das Kinder- und Jugendzentrum solle sowohl für jüngere als auch für ältere Menschen eine Anlaufstelle bieten.

Es gibt inzwischen aus einer Umfrage eine Ideenliste mit Angeboten wie Basket- und Volleyball, Spieleabende, Backen und Kochen, Film- und Fotoaktionen. Auch könnte man sich vorstellen, im „Gleis 9 ¾“ Kindergeburtstage“ zu feiern. „Vieles ist möglich, doch wir benötigen dringend Leute – Erwachsene und auch Jugendliche – aus Ocholt und Umgebung, die die Aktionen betreuen“, rührt Björn Brünjes die Werbetrommel. Das Team freue sich auch über weitere Anregungen.

Sobald genügend Freiwillige zur Verfügung stehen würden, könnte die Tür von „Gleis 9 ¾“ zu bestimmten Tageszeiten offen sein. Bis es so weit ist, wird nur für Veranstaltungen geöffnet.

Die ersten Angebote sind bereits geplant. Darunter sind ein „Italienischer Abend“ sowie ein Spieleabend und Geocaching.

Weitere Informationen gibt es unter info@juz-ocholt.de.

Quelle: NWZ (Hildburg Lohmüller)